Sommerfest der JU Bamberg-Land 2011
Demmelsdorf: „Nie aufgeben – immer weitermachen, auch bei Rückschlägen!“ mit diesen Worten motivierte MdL Heinrich Rudrof die JU-ler am Sommerfest in Demmelsdorf zu ehrenamtlichem Engagement vor Ort.

Zuvor radelte die „junge CSU“ von Bamberg über Gundelsheim – Memmelsdorf – Drosendorf – Giech – Scheßlitz nach Demmelsdorf. Dabei referierte während der Tour an verschiedenen Punkten Dr. Christine Ott fachkundig über die Entstehung des Bamberger Hains sowie die Geschichte von Schloss Seehof.
Ab Giech trotzten die Sportler zunächst dem aufziehenden Gewitter, mussten sich jedoch kurz vor dem Ziel den Widrigkeiten geschlagen geben. Die JU Pettstadt spielte spontan den „Gelben Engel“ und brachte die Gruppe per Anhänger durchnässt nach Demmelsdorf ins Naturfreundehaus. Dort erwarteten uns neben dem oberfränkischen JU Bezirksvorsitzenden Jonas Geißler sowie MdL Heinrich Rudrof ein wärmendes Lagerfeuer. Unser Landtagsabgeordneter nutze sein Impulsreferat zur Vorstellung der Ehrenamtskarte, die besonders engagierten Bürgern Vergünstigungen bei öffentlichen Einrichtungen ermöglicht. „Es ist ein kleines Dankeschön für die zahlreichen ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen, sie bilden das Gerüst unserer Gesellschaft, “ betonte MdL Heinrich Rudrof. (http://www.ehrenamtskarte.bayern.de/)
Bei guten Gesprächen verlebten wir gemeinsam einen schönen Abend bis in die späten Stunden.

16. Oktober 2011
„Kann ein Plagiat Leben retten?“
Landkreis JU freut sich über Entscheidung des Bundesgesundheitsministers
Landkreis Bamberg. Eindeutig bejahen konnten diese Frage die Mitglieder des Kreisvorstandes der Jungen Union Bamberg-Land angesichts des Vorstoßes von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, das Bundestransplantationsgesetz durch eine Bürgerbefragung zur Organspendebereitschaft zu ergänzen. Der Vorschlag, alle Bürgerinnen und Bürger zu verpflichten, sich im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zu erklären, nimmt einen Antrag des JU Kreisverbandes im Grundsatz fast wörtlich wieder auf.
„Ich freue mich, dass der Bundesminister auf die Stimme des CSU-Nachwuchses hört und die lange überfällige Novellierung des Organspendegesetzes innerhalb der Regierungskoalition auf den Weg bringt“, so stellv. Kreisvorsitzender Alexander Hummel, der den Antrag als Sprecher der Arbeitsgruppe bereits im November 2007 bei der Landesversammlung der JU Bayern eingebracht hat. Angesichts von alljährlich etwa 3.000 Patienten, die vor der Transplantation eines lebensnotwendigen Spenderorgans versterben, hat die Neuregelung im wahrsten Sinne des Wortes das Potenzial, Leben zu retten. Die JU erwartet allein durch die Tatsache, jeden Bürger zu einer Erklärung aufzufordern, die Erhöhung der Spenderquote, da sich bisher nur ein zu kleiner Teil unserer Gesellschaft mit dem Thema aktiv auseinandersetzt. Freiwilligkeit bei Abgabe der Erklärung sowie jederzeitige Möglichkeit zum Widerruf erlauben jedem Einzelnen seine Entscheidung zur Organspende selbstbestimmt zu treffen.
Zu bedauern sei zwar, dass der politische Mitbewerber die Ideen und Vorschläge eher aufnimmt als die eigene Mutterpartei, aber das Wohl der Mitbürger ist uns wichtiger als parteipolitisches Gezänk, denn die Erhebung bei den Krankenkassen und Hinterlegung auf der digitalen Gesundheitskarte führen endlich zu einem zentral und nachhaltig verfügbaren Speicherort der Bereitschaftserklärung, um im Ernstfall auch Kenntnis von der Erklärung eines potentiellen Spenders zu erlangen, abschließend fasste der JU Kreisvorsitzende Stephan Czepluch die Diskussion zusammen.
Runter vom Gas
Landkreis Bamberg: Pünktlich zum Schulanfang startet der Kreisverband JU Bamberg-Land seine Schulanfangsaktion. Vor den Volksschulen werden Autofahrer mit Plakaten auf die besondere Gefahrensituation zum Schulbeginn aufmerksam gemacht.
Entlang der Zufahrtsstraßen im Landkreis stehen ca. 150 Plakate während der ersten Schulwochen. Mit der Aktion möchte der Kreisverband Bamberg-Land einen Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr leisten.
„Runter vom Gas!“ fordert Kreisvorsitzender Stephan Czepluch. Es müssen die Autofahrer erst wieder sensibilisiert werden, dass vor allem wegen der vielen Erstklässler höhere Vorsicht nach den sechs Wochen Ferienzeit geboten sein muss.

Bei der Arbeit (v. l.): JU Kreisvorsitzender Stephan Czepluch, Stellvertretender Kreisvorsitzender Ralph Nikol und Stellv. Kreisvorsitzender Alexander Hummel
JU Bamberg-Land nach zwei Jahren wieder im Bezirksvorstand vertreten
Weingarts/ Lkr. Forchheim: Die Jungen Union Oberfranken bestätigten Jonas Geissler aus Kronach in seinem Amt als Bezirksvorsitzender. Mit Markus Mehlhorn, Ralph Nikol und Ramona Klose sind wir gut im Bezirk aufgestellt.

Die Delegierten der JU Bamberg-Land mit CSU Kreisvorsitzenden MdB Thomas Silberhorn nach Ende der Bezirksversammlung.
Ramona Klose, Mario Werner, Ralph Nikol, Matthias Schütz, Tanja Schell, Alexander Hummel, MdB Thomas Silberhorn, JU Kreisvorsitzender Stephan Czepluch und Markus Mehlhorn
Markus Mehlhorn (Burgebrach) wurde mit einem respektablen Ergebnis zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt. Markus ist der perfekte Mann für den Posten, mit seinen Elan und Leidenschaft ist er ein Gewinn, so der Kreisvorsitzende der JU Bamberg-Land. Ralph Nikol (Scheßlitz) ist als Beisitzer im Bezirksvorstand vertreten und Ramona Klose (Reckendorf) komplettiert den Bezirksausschuss.
Die oberfränkischen Delegierten empfingen unter anderem den Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der CSU MdB Thomas Silberhorn. Auch die Stellvertretende JU Landesvorsitzende Kathrin Poleschner war zu den Neuwahlen gekommen. Sie wird im November für das Amt der JU Landesvorsitzenden kandidieren und erhielt hierfür Zuspruch aus den Reihen der Oberfranken.
Im vergangen Jahr konnte die JU Oberfranken viele Erfolge erzielen. In Gesprächen mit dem Generalsekretär MdB Alexander Dobrindt und dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer wurde um mehr Transparenz bei den CSU Parteitagen gekämpft und ein großer Fortschritt in Richtung Mitmachpartei erzielt. Der Bezirksverband muss an diese Erfolge anknüpfen und sich besonders für den gegenwärtigen und zukünftigen Lebensraum in Oberfranken einsetzten.
Auch ein bereits im letzten Jahr gestarteter Imageprozess verleiht der JU Oberfranken ein neues Bild und wird die Arbeit des Verbandes weiterhin mit Erfolg in die Zukunft führen. Ein besonderes Augenmerk legt Geissler hierbei auch auf die Vorbereitung der Kommunalwahlen.
Abschließend weist der Vorsitzende darauf hin, dass die Stunde der Jungen Union gekommen ist, um ihrer Mutterpartei CSU Profil zurückzugeben: „Wir, als Junge Union, sind konservativ und weltoffen, sind traditionsbewusst und zukunftsorientiert und stehen für Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Gerade jetzt können wir die Gesellschaft und die CSU prägen und das sowohl als Motor der Erneuerung, wie auch manchmal als Speerspitze der CSU.“
Junge Union Bamberg-Land unter neuer Führung
Burgebrach/Landkreis Bamberg: „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen – packen wir es an!“ mit einem Aufruf an alle Mitglieder der Jungen Union Bamberg-Land beendete der von 97,3% der Delegierten neu gewählte Kreisvorsitzende Stephan Czepluch die Kreisdelegiertenversammlung im Kulturraum der Marktgemeinde Burgebrach. Nach vier Jahren am Steuer übergab Kreisrat Markus M. Mehlhorn das Kommando an seinen Nachfolger und wurde für seinen Engagement um die Nachwuchsschmiede der CSU mit einem Präsent verabschiedet.

Engere Kreisvorstandschaft JU Bamberg-Land von links:
Schatzmeister Tobias Linzmayer, stellv. Kreisvorsitzender Ralph Nikol, Kreisvorsitzender Stephan Czepluch, stellv. Kreisvorsitzender Alexander Hummel, Schriftführerin Ramona Klose, stellv. Kreisvorsitzender Matthias Zürl (es fehlen stellv. Kreisvorsitzende Martina Trütschel und Schriftführerin Julia Ferner)
Mit Wehmut blickte Mehlhorn in Anwesenheit des Bezirksvorsitzenden der JU Oberfranken, Jonas Geißler, auf seine Amtszeit, insbesondere die letzten beiden Jahre zurück. Es galt die durchaus stürmische See in Form des politischen Gegners aber auch innerparteilicher Diskussion zu umsegeln. “Die JU Bamberg-Land war und ist politischer Verband. Das beweist sie mit der Themenvielfalt, derer sie sich angenommen hat“, so der scheidende Kapitän. Bedauerlich sei jedoch, dass die gute programmatische und inhaltliche Arbeit zu politischen Themen wie Organspendebereitschaft, Pendlerpauschale oder Energieseminar in der CSU kaum wahrgenommen wurde. Abschließend mahnte Mehlhorn den nachfolgenden Kreisvorstand, die Nachwuchsrekrutierung nicht aus den Augen zu verlieren und hierbei vor allem auch kritische Geister mit in die politische Arbeit einzubinden.
Vor der Durchführung der turnusmäßigen Neuwahlen dankte JU Bezirkschef Geißler der alten Vorstandschaft und insbesondere Kreisrat Mehlhorn für die auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus geleistete Arbeit. Auch die Wegbegleiter des ausscheidenden Landkreis- JU Kapitäns würdigten das Engagement Mehlhorns und überreichten ihm ein Navigationsgerät, um symbolisch ihre Unterstützung auf seinem weiteren politischen Lebensweg auszudrücken.
Der 27-jährige neue Kreisvorsitzende Stephan Czepluch, selbst Stadtrat aus Hallstadt, gab indes den Kurs für die kommenden Jahre vor: „Nur eine Mannschaft, die sich blind versteht und vertraut, vermag die stürmischen Gezeiten der kommenden Jahre zu bändigen. Das gilt für die Politik und den politischen Gegner!“ Er betonte, der neue Kreisvorstand werde den eingeschlagenen Weg der Vorgänger konsequent weitergehen und nur da Anpassungen vornehmen, wo diese auch nötig sind. Wichtig sei vor allem Geschlossenheit, Ehrlichkeit und Uneigennützigkeit. „Die JU darf ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gegenüber der Mutterpartei nicht verlieren, sondern muss ihr eigenes Profil haben- dies muss aber im offenen Dialog mit und nicht gegen die CSU geschehen“, so Stephan Czepluch.
Die Wahlergebnisse im Einzelnen:
Kreisvorsitzender: Stephan Czepluch
Stellv. Kreisvorsitzende: Ralph Nikol, Alexander Hummel, Martina Trütschel, Matthias Zürl
Schatzmeister: Tobias Linzmayer
Schriftführerinnen: Ramona Klose, Julia Ferner
Beisitzer: Laura Schifferle, Matthias Schneiderbanger, Christine Ott, Johannes Gleußner, Alexander Gleußner, Christoph Krapp, Markus M. Mehlhorn, Christoph Krug, Matthias Schütz, Johanna Letzner
JU begrüßt Einigung mit GEMA
Rückwirkend zum 1.1.2011 haben sich GEMA, VG Musikedition und die kommunalen Spitzenverbände sowie der schwarz-gelbe Staatsregierung darauf geeinigt, dass alle Kindertageseinrichtungen in Bayern ohne Einschränkung Liedblätter für die Kinder und deren Eltern kopieren dürfen.
„Damit wird den Kindergärten der Bürokratieaufwand erspart“ freut sich der Kreisvorsitzende der Jungen Union Bamberg-Land, Markus M. Mehlhorn.
Ortsverbände der JU Bamberg-Land hatten Anfang des Jahres eine Umfrage unter Kindergärten der Region durchgeführt und die beiden Landtagsabgeordneten Staatssekretärin Melanie Huml und Heinrich Rudrof auf die Problematik hingewiesen. Beide sicherten ihre Unterstützung in den Parlaments- und Parteigremien zu.
In den Pauschalvertrag werden für 290.000 Euro alle knapp 8500 Kindertageseinrichtungen eingeschlossen. Mit der Unterzeichnung vergangener Woche ist Bayern das erste Bundesland, das eine Pauschalvergütung für die Kindergartenkinder einführt.
JU Kreisverbände für schnelle Sanierung in Bamberg
Bamberg. Nach einer gemeinsamen Vorstandssitzung der beiden JU-Kreisverbände Bamberg-Stadt und Land, stellten die beiden Kreisvorsitzenden fest, dass beide Verbände für eine schnelle Sanierung des Clavius-Gymnasiums am Innenstadt-Standort eintreten.
Kreisrat und JU-Vorsitzender Markus M. Mehlhorn stellte dabei klar, dass die Verbandsräte des Landkreises die Sanierung schon längst beschlossen hätten, hätte der damalige Zweckverbandsvorsitzende OB Andreas Starke nicht kurzfristig neue Kostenschätzungen von 30 Millionen Euro in die Sitzung eingebracht. „Damit kam man in den Bereich, in dem man auch einen Neubau bekommen könnte. Trotzdem gab es innerhalb der CSU zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit für einen Neubau im Landkreis“, stellte Mehlhorn klar. Dass sich einzelne Landkreis-Bürgermeister der CSU für ihre eigene Gemeinden einsetzen, müsse man diesen zugestehen. Die Diskussion um mögliche Einsparungen bei den neuen Kostenschätzungen von 30 Millionen Euro sei leider von der öffentlichen Debatte über den Standort überdeckt worden.
Für die Bamberger JU-Kreisvorsitzende Diana Freytag steht damit fest, wer für die derzeitige Verschleppung verantwortlich ist: „Oberbürgermeister Starke hatte durch die kurzfristige Erhöhung der Kostenschätzung – aus Angst ähnliche Kostenexplosionen wie bei den Brückenbauten zu erleben – den Beschluss zur Sanierung des CG verzögert. Wenn es stimmt, dass in der entscheidenden Sitzung die Architekten persönlich anwesend waren, aber zu eigenen Kostenschätzungen nichts sagen durften, kann man über eine solche Sitzungsleitung nur den Kopf schütteln.“
Für die JU Bamberg-Stadt sei es aber wichtig zu wissen, dass sowohl die JU als auch die große Mehrheit der CSU im Bamberger-Land hinter der gewachsenen Schullandschaft im Raum Bamberg stehen.
Ist Karl-Theodor zu Guttenberg ein Franke?
– Zur fränkischen Identität in Bayern
und mit den „Alt-Bayern“
Zu einem kurzweiligen Vortrag über die fränkische Identität in Bayern mit dem Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold lud die Junge Union Bamberg-Land nach Scheßlitz in den Brauereigasthof Drei-Kronen ein.
Prof. Dippold forderte in seinem Referat mehr fränkisches Selbstbewusstsein, distanzierte sich aber von chauvinistischem Gehabe.

Gut besucht war die Veranstaltung der Jungen Union Bamberg-Land im Gasthaus Drei Kronen in Scheßlitz. Neben Bürgermeister Franz Zenk und den Kreisrätinnen Helga Geheeb und Sabina Sitzmann-Simon waren auch viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis der Einladung der JU gefolgt.
Dass die Frage des „Fränkisch-Seins“ nicht einfach zu beantworten ist, zeigte schon die provokante Frage des Professors, ob denn Karl-Theodor zu Guttenberg Franke sei – obwohl er doch in München zur Welt gekommen ist und mittlerweile beruflich oft in Berlin unterwegs ist. Weitere Beispiele zur schwierigen Frage, was das heutige Franken ausmache, erläuterte der Professor an Hand des fränkischen Reichs- und Ritterkreises sowie historischer Personen, wie den Bayreuther Kurfürsten, die ursprünglich aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt kamen. „Waren diese irgendwann Franken geworden und wenn ja wann – oder blieben sie immer „nur“ preußische >>Reingeschlaafta<<?“ Mit solchen Anekdoten machte der Professor die zahlreichen Anwesenden darauf aufmerksam, dass Franken schon immer ein offenes Land in der Mitte Europa war, das unter anderem auch vielen Verfolgten wie zum Beispiel Hugenotten, Juden und evangelischen Christen eine neue Heimat bot.
Daher forderte er die JU insbesondere als Nachwuchspolitiker in Franken auf, das Wesentliche in den Blick zu nehmen: die Menschen. Denn es solle nicht um „chauvinistische Frankentümelei“ oder um Jammerei gehen. Selbstbewusst könnten die Franken gegenüber den sogenannten Altbayern sagen, dass das gemeinsame Bayern nicht nur kleiner, sondern auch ärmer ohne Franken wäre.
Dies wiederum belegte er erneut mit historischen Fakten, die witzig, pointiert und treffend von ihm vorgestellt wurden: Dass es Franken waren, die unter Ludwig I in Bayern um Bürgerrechte rangen oder dass um 1900, einer Zeit als Bayern und München prosperierten fünf von sechs Ministerposten der gesamtbayerischen Staatsregierung aus Franken kamen. Auch die aktuelle Verfassung ist maßgeblich von Franken verfasst worden. 11 von 21 Mitglieder des Verfassungsausschusses waren Franken, sieben allein aus Oberfranken. Der eigentliche Vater der Verfassung war ein bayerischer Staatsmann mit fränkischen Wurzeln: Wilhelm Högner.
Der JU-Kreisvorsitzende Markus M. Mehlhorn war von den Äußerungen sehr beeindruckt und fand, dass diese Rede zum Jahresende sehr zum Nachdenken und Innehalten angeregt habe. „Was bringt uns das Gerede um „Beutekunst“, wenn den heutigen Menschen in Franken damit nicht geholfen werden kann“, fasste er eine der zentralen Thesen auf. Die Anregungen des Heimatpflegers, ob Kulturinstitutionen oder auch Verwaltungseinrichtungen wie Landesämter wirklich in München und Oberbayern konzentriert werden müssen, werde die JU daher in Zukunft kritischer zu hinterfragen haben. „Es muss tatsächlich nicht alles in München oder Oberbayern konzentriert sein. Richtig ist aber auch“, so der JU-Chef zu einem weiteren Hinweis des Heimatforschers, „dass zum Beispiel das Internationale Künstlerhaus in Bamberg und nicht am Tegernsee entstand und der Freistaat sich an den Kosten der Bamberger Symphoniker beteiligt. Somit können wir mit fränkischem Selbstbewusstsein sagen, dass die Franken in den letzten 200 Jahren sehr gut in und mit Bayern gefahren sind – auch wenn hier und da der (alt-)bayerische Zentralismus noch aufgebrochen werden muss.“

Als Gastgeschenk überreichte JU-Kreisvorsitzender Markus M. Mehlhorn dem Referenten Prof. Dippold den Karikaturenband 2010 des bekannten Karikaturisten Horst Haitzinger.
28.09.2010
JU-Marine auf dem Main!
Der diesjährige Jahresausflug der Jungen Union Bamberg-Land führte die JU-Mitglieder aufs Wasser, genauer gesagt auf den Main. Anstatt immer nur über die touristischen Attraktionen im Landkreis zu sprechen und politisch zu unterstützen, sollte mit dem Flussparadies Franken eine Naturattraktion im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erlebt werden. Ein Dutzend JU-Mitglieder wagten das Abenteuer, trotz stark erhöhter Pegelstände Ende August.

Landungsoperation in Kemmern...
Keine Gefahr trotz hoher Pegelstände
Hochwasser war noch nicht gemeldet. Trotzdem warnte Herr Schultheiß, Mitarbeiter vom Kanuverleiher Fößel aus Bamberg, eindringlich: „Wir haben in den letzten zwei Wochen auf Grund des gestiegenen Wasserpegels und den dadurch höheren Fließgeschwindigkeiten und Stromschnellen zweimal erleben müssen, wie Boote gekentert waren.“ Er konnte aber auch beruhigen: „Bis auf zwei Paddel gab es keine Personen- oder Sachschäden.“

...erfolgreich
Die JU hatte sich für die Route zwischen der Einstiegsstelle Ebing und Hallstadt entschieden. Nach der kompetenten Einweisung durch Herrn Schultheiß und dem Anlegen der Rettungswesten, begaben sich die Zweier-Teams nacheinander in ihre sechs Boote.
War am Anfang die Skepsis über die Sicherheitslage auf den schmalen Kanus und die Angst auf ein unfreiwilliges Bad im Main – besonders bei den sieben JU-Mädels – noch deutlich zu spüren, wuchs die Sicherheit mit jedem Flusskilometer stromabwärts. Auf dem Breitengüßbacher See, machte ein Teil der JU-Flottille kurz Pause, um sich über die ersten Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen. Die Vorhut mit der „Stegaurach-Memmelsdorf“ (Kathrin Hauer und Irina Oltsch) sowie der „Hirschaid-Ellertal“ (Daniel Seeberger und Julia Göller) war da schon weiter in Richtung Kemmern unterwegs. Dort lockte nämlich die Kemmerer Kerwa, die als offizieller Zwischenstopp auserkoren worden war.

Naturerlebnis
Als die JU-Flottille Baunach erreichte war auch die letzte Wolke verzogen und bei gefühlten 25 Grad zeigte sich der bayerische weiß-blauer Himmel von seiner besten Seite. Auf Grund der höheren Fließgeschwindigkeit konnte man sich hin und wieder einfach nur treiben lassen und kräftesparend die herrliche fränkische Natur genießen. Hin und wieder sah man Vögel als Zaungäste am Ufer, über dem Wasser tanzten Libellen, unter ihnen die Fische.
So erreichte schließlich auch die Hauptflotte mit der „Hallstadt-Burgebrach“ (Stephan Czepluch und Jürgen Wernsdörfer), der „Zapfendorf-Oberhaid“ (Matthias Schneiderbanger und Kathrin Müller), der „Reckendorf“ (Ramona Klose und Martina Vierneusel) sowie das selbsternannte „Flagschiff MS Deutschland“ (wegen der deutschlandfarbenen Admiralsmütze von Mehli) mit den beiden Kreisvorsitzenden Diana Freytag und Markus M. Mehlhorn den Kemmerer Anlegesteg. So gesehen saßen hier die Kreisverbände Bamberg und Bamberg-Land in einem Boot.
Zwischenstation Kemmerer Kerwa
In Kemmern „befahl“ Admiral Mehli Proviant auf der Kerwa zu „bunkern“: bei fränkischer Blasmusik genoss man auf Kosten des Kreisverbandes Spezi, Radler und Bier sowie die ein oder andere Bratwurst. JU-Kreisvorsitzender a.D. Bürgermeister Rüdiger Gerst gesellte sich zu den Flussfahrern gab zum Abschied noch ein paar Kerwa-Maß aus, wofür sich die JU an dieser Stelle nochmals herzlich bedankt.
Nach einer guten Stunde ging es dann wieder zurück zu den Booten, um die letzte Etappe von Kemmern nach Hallstadt zu meistern. Nach Aussage von Herrn Schultheiß wäre dies die schwierigste Etappe, da hier besonders schwierige Stromschnellen lauern würden. Doch die JU-Flotte meisterte auch diese Herausforderung mit Bravour und erreichte trockenen Fußes die Ausstiegsstelle in Hallstadt, wo bereits das Empfangskommando JU-Schriftführerin Christine Ott und stellvertretender JU-Kreisvorsitzender Matthias Zürl sowie Herr Schultheiß warteten.

JU beim Getränke fassen auf der Kemmerer Kerwa
Sommerfest in Hallstadt (Dörfleins)
Von hier setzten sich die JU-Marines zu Fuß in Richtung Grillplatz am Kreuzberg in Bewegung. Dort hatten die Helfer der JU (besonders zu erwähnen Kpt. Czepluch und Kpt. Schneiderbanger) bereits alles vorbereitet: im Grillwagen wurden Steaks und Bratwürste gegrillt, Muffins (von Christine) und gekühlte Getränke standen auch zur Verfügung.


Neben weiteren Mitgliedern der JU Bamberg-Land, kamen auch noch etliche Gäste aus dem Nachbar-Kreisverband, der JU-Bamberg-Stadt. Mit interessanten Gesprächen, Flunky-Ball und weiteren Aktionen klang der Abend spät aus. Einige JU´ler sollen spät nachts sogar noch auf der nahen Oberhaider Kerwa gesichtet worden sein. MMM

Unsere Grillmeister

Action...

... beim Fluncy-Ball
02.09.2010
Eine Reise ins Mittelalter
Junge Union Burgebrach engagierte sich wieder beim Ferienprogramm

Burgebrach/Bamberg. Auch in diesem Jahr engagierte sich die Junge Union Burgebrach im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde. Organisierten einige Mitglieder der Jungen Union in den letzten Jahren den fast schon traditionellen Wald- und Wildtag, konnten in diesem Jahr die Kinder bei einer Reise ins Mittelalter das „Leben auf der Burg“ kennenlernen.
Herr Dr. Jost Lohmann und seine Helfer von AGIL e.V. Bamberg bereiteten den Kindern erlebnisreiche Stunden auf der Altenburg. Bei einem Rundgang durch die Burg wurde den Kindern die Bedeutung der Burgen im Mittelalter, deren Ausstattung und Gebäude und die Menschen, die auf einer Burg lebten, sehr lebendig und kurzweilig nähergebracht. Doch dann mussten die jungen Ritter und Burgfräuleins selbst aktiv werden, um das „Ritter-Diplom“ zu erhalten und sich zu den Rittern der Altenburg zählen zu dürfen. Beim Ringestechen, Bogenschießen, beim Turnierkampf mit der Lanze oder bei der Wildschweinjagd stellten sie ihre ritterlichen Tugenden unter Beweis.
Die Gemeinde Burgebrach organisiert in Zusammenarbeiten mit Vereinen und Verbänden jährlich das sommerliche Ferienprogramm und stellt hierfür auch entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung. „Keine Selbstverständlichkeit von Kommunen in wirtschaftlich angespannten Zeiten“, sagte Ortsvorsitzender Heiko Panzer und lobte das Engagement und die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Auch im nächsten Jahr wird sich die Junge Union Burgebrach daher gerne wieder am Ferienprogramm beteiligen.
Veranstaltungshinweis:
Die JU Bamberg-Land lädt ihre Mitglieder (und die, die es noch werden wollen) zu einem besonderen Freizeitspaß am Main am 28. August ein:
Eine Kanufahrt von Ebing nach Hallstadt mit anschließendem JU-Sommerfest am Hallstadter Grillplatz (auch für die, die nicht mit aufs Wasser wollen)!
Folgendes Programm haben wir zusammengestellt:
13.30: Treffpunkt Hallstadt am Grillplatz am Kreuzberg
(Autos abstellen)
13.57: Abfahrt mit dem Zug von Hallstadt nach
Zapfendorf
14.05: Ankunft in Ebing
14.20: nach einer Paddeleinweisung durch professionelles
Personal beginnen wir unsere Fahrt in 3er-Kanus
Richtung Hallstadt. (evtl. Zwischenstation am
Baggersee, Breitengüßbach)
gegen 18 Uhr:
Anlandung in Hallstadt am Grillplatz und anschließendes Sommerfest mit Grillspezialitäten, Salaten, etc. Das gesamte Paket kostet Dich nur 12 Euro (incl. Bahnticket und Getränke während der Kanufahrt). Leider ist eine verbindliche Voranmeldung für die Kanufahrt bis zum 19. August erforderlich. Da aus Naturschutzgründen immer nur eine begrenzte Anzahl von Kanufahrern auf einmal auf den Main gelassen werden kann, ist unsere Gruppengröße beschränkt und es gilt das WINDHUNDPRINZIP! Sende mir daher so schnell wie möglich eine Mail mit Deiner Anmeldung (incl. Telefonnummer, Alter) und überweise die 12 Euro Kostenbeitrag auf unser Konto Kontoverbindung: Bamberger Bank e.G. BLZ: 770 601 00 Konto: 8961476). (Minderjährige laden sich bitte hier die Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten herunter und bringen das Formular ausgefüllt und von ihren Erziehungsberechtigten unterschrieben am 28. August mit. Nicht vergessen!) Jedes Mitglied erhält an der Sommerparty wieder 4 Euro in Gutscheinen. Um auch für das Sommerfest den Einkauf von Speisen und Getränken besser planen zu können, bitte ich Dich um eine kurze Anmeldung per Mail bis zum
26. August.
Eine Wegbeschreibung findest Du übrigens auch hier:

Weitere Infos:
Reckendorfer JU bekommt zum
Geburtstag eine Torte
Thomas Weisenberger wiedergewählt
Reckendorf. Thomas Weisenberger heißt der alte und neue Ortsvorsitzende der Jungen Union Reckendorf. Die Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Schlossbräu“ bestätigte den 20-jährigen Studenten einstimmig in seinem Amt.

von links: Ramona Klose (Schriftführerin), Jennifer Baum (Beisitzerin), Martina Vierneusel (Beisitzerin), Clarissa Schmitt (stellv. Vorsitzende), Christopher Siewert (Kassier), Daniel Ramer (Beisitzer), Illona Müller (Schriftführerin), Johannes Wolfschmidt (Kassenprüfer), Thomas Weisenberger (Vorsitzender), Luigi de Vita (Beisitzer), Georg Sedlmeyer (Kassenprüfer), Markus Mehlhorn (Kreisvorsitzender), Justus Feldmann (stellv. Vorsitzender), Klaus Etterer (Bürgermeister)
Zwei Jahre nach der Wiedergründung des Ortsverbandes der Jungen Union in Reckendorf fanden an gleicher Stätte die Neuwahlen statt. In dieser Zeit konnten die JU Reckendorf ihre Mitgliederzahl mehr als verdoppeln, was Bürgermeister Klaus Etterer äußerst positiv zur Kenntnis nahm. Der Vorsitzende wird in der gewachsenen Jungen Union unterstützt von seinen Stellvertretern Clarissa Schmitt und Justus Feldmann. Der bisherige Schatzmeister Georg Sedlmeyer verkündete nach Abgabe seines Kassenberichts, dass er für diese Aufgabe nicht mehr zu Verfügung stehe, sich aber weiterhin sehr gerne mit einbringen möchte und deshalb die Kassenprüfung zusammen mit Johannes Wolfschmidt übernahm. Die Kasse wird nun von Christopher Siewert geführt. Vervollständigt wird die neue Vorstandschaft durch die beiden Schriftführerinnen Ramona Klose und Ilona Müller und die Beisitzer Luigi de Vita, Martina Vierneusel, Daniel Ramer, Jennifer Baum und Maximilian Menzel.
Kreisvorsitzender der Jungen Union Bamberg Land, Markus Mehlhorn, lobte den Ortsverband für sein Engagement in den letzten beiden Jahren. Die Arbeit sei gerade für den Neuanfang eines Ortsverbands bemerkenswert. In seinem Rückblick konnte Thomas Weisenberger auf vielfältige Aktivitäten zurückschauen. Mit Highlights wie Kinderbasteln, Dorfrallye im Sommerferienprogramm, Plattenparty, Besichtigung der Schlossbrauerei und vieles mehr.
Doch auch Gäste jenseits der Bezirks und Kreisgrenzen fanden den Weg nach Reckendorf. Der neue Vorsitzende der Partner JU aus Ebern Philip Ullrich reiste mit weiteren 3 Mitgliedern des Vorstandes an. Sie unterstützen nicht nur den Kreisvorsitzenden bei der Wahl, sondern hatten auch zahlreiche Geschenke zum 2-jährigen Bestehen der Reckendorfer im Gepäck.
So erhielt Thomas Weißenberger, stellvertretend für die gesamte JU Reckendorf, ein kleines „Geburtstagstörtchen“ mit zwei brennenden Kerzen für 2 Jahre JU-Reckendorf.
Des Weiteren wurden Traubenzucker „falls mangelnder Energiereserven“, schwarzer Tee „damit man schon morgens weiß, welcher Partei man angehört“ und ein Probiotic-Drink, „wenn die große Politik mal auf den Magen schlägt“ überreicht.
Sowohl an einen Taschenrechner für den Schatzmeister als auch an einen Wassermalkasten für die Schriftführerinnen wurde gedacht.
Der Reckendorfer Bürgermeister Klaus Etterer dankte den Mitgliedern für ihr Engagement und wünschte den neu gewählten JUlern viel Spaß und Erfolg in ihren Ämtern. Denn die Bereitschaft der Jugend sich politisch und gesellschaftlich zu engagieren sei enorm wichtig.
Mit Initiativen, wie die Renovierung des Manndorfer Spielplatzes, die gemeinsam mit der CSU veranstaltet wird, startet die Jungen Union Reckendorf auch sofort wieder durch.
Dezember 2009
Der demographische Wandel und die Auswirkung auf das Bildungssystem
Lkr. Bamberg. / Scheßlitz. Den Wandel im Bildungssystem lies sich die Junge Union Bamberg-Land im Gasthaus „Drei Kronen“ in Scheßlitz näher bringen. JU-Kreisvorsitzender Markus M. Mehlhorn freute sich, den JU-Mitgliedern und Gästen die Lehrerin und Schulpsychologin Helga Geheeb als Referentin vorstellen zu können, die besonders mit ihrem Blick aus der Praxis die Probleme und Herausforderungen auf dem Bildungssektor dem CSU-Nachwuchs näher bringen konnte.
Auf Grund des demographischen Wandels würden die Schülerzahlen insgesamt sinken.
„Dieses Grundproblem konnte man vor ein paar Jahren bei den Kindergärten erleben, auf dem die bayerische Politik mit dem BayKibiG antwortete. Dann musste man dieses Problem auch bei den Grundschulen lösen und kam u.a. zu den jahrgangskombinierten Klassen“, erklärte Geheeb. Im Nachhinein seien vor allem fünf Gründe für den Erfolg dieses Modells hervorzuheben: Das soziale Lernen in einer jahrgangskombinierten Klassen führe dazu, dass die Leistungsstarken, den Leistungsschwachen helfen, was zu weniger Über- und Unterforderung der Schüler führen würde. Besonders Hochbegabte Erstklässler hätten die Möglichkeit nach dem einjährigen Besuch der Klasse 1/2 sofort in die dritte Jahrgangsstufe aufzurücken. Darüber hinaus erhalten Kombiklassen weitere Lehrerstunden. Und nicht zuletzt könnte die wohnortnahe Beschulung aufrecht erhalten werden.
„Nun jedoch kommen die Probleme mit den sinkenden Schülerzahlen massiv auf die Hauptschulen zu“, führte die Schulpsychologin in das im Moment wohl aktuellste Schulpolitische Thema ein.
Denn bei der Hauptschule käme erschwerend hinzu, dass sich tendenziell immer mehr Schüler für einen Übertritt an die Realschule oder an das Gymnasium entscheiden. Das sei auch politisch so gewollt. Denn man möchte im OECD-Vergleich mit anderen Ländern Schritt halten und langfristig 50 Prozent der Schüler zu Hochschulreife bringen.
Um auch hier die wohnortnahe Beschulung weiterhin aufrecht zu erhalten, sollen das Angebot an der Hauptschule vertieft und so das Image der Hauptschule bei den Eltern, den Schülern sowie der Wirtschaft gesteigert werden.
Aus diesem Grund sollen die Hauptschulen in Zukunft zu sogenannten Mittelschulen um gebaut werden, in denen dann alle vier Abschlüsse zu erreichen seien: den praktischen- und den normalen Hauptschulabschluss, den Quali und die mittlere Reife. Zur Vorbereitung auf das Berufsleben sollen an jeder Mittelschule jeweils ein wirtschaftlicher, ein technischer und ein sozialer Unterrichtsbereich eingerichtet werden, in denen sich die Schülerinnen und Schüler spezialisieren könnten.
Geheeb wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass natürlich nur die wenigsten bestehenden Hauptschulen in der Lage sein werden, für diese Spezialisierungsbereiche jeweils genügend Schüler aufzubringen. Daher sollen die Schulen sogenannte Verbünde bilden können. Zusammen mit den Nachbarschulen dieses Verbundes würde man dann die Mittelschule mit einem offenen oder gebundenen Ganztagesangebot sowie allen Vertiefungsbereichen gründen können, bliebe aber selbstständig und könnte das Lehrangebot für die Schüler vor Ort verbessern.
Semptember 2009
Schulwege sicherer machen
Bundestagslistenkandidat plakatiert für Schulwegsicherheit statt Wahlwerbung
Pettstadt. Pünktlich zum bevorstehenden Schulbeginn ergänzt der Kreisverband der Jungen Union (JU) Bamberg-Land die ohnehin schon farbige Plakatlandschaft um ein weiteres Motiv. Statt Wahlwerbung für einen Kandidaten zu machen, entschieden sich die Nachwuchspolitiker dafür, die Autofahrer an den bevorstehenden Schulanfang und die damit verbundenen Gefahren für die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu erinnern.
Der Einladung des CSU-Bundestagslistenkandidaten Alexander Hummel, der bewusst zu Gunsten der Aktion „Achtung Schulkinder“ auf ein eigenes Kandidatenplakat verzichtet, folgten zahlreiche Vertreter der JU Ortsverbände im Bamberger Land. „Unsere ABC-Schützen sind noch ungeübt im Umgang mit dem immer dichter werdenden Verkehr, sodass wir alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht mahnen müssen“, begründet der 31-Jährige seine Entscheidung. Die Plakate unter dem Motto „Achtung Schulkinder“ flankieren nun in den Gemeinden die Schulwege und sollen so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Bundestagslistenkandidat Alexander Hummel, Kreisvorstandsmitglied Mario Werner (beide Pettstadt), Ortsvorsitzender Ralph Nikol (Scheßlitz) und Stellv. JU Kreisvorsitzende Martina Trütschel (Oberhaid) zusammen mit einigen Schulkindern vor dem Kindergarten St. Anna in Pettstadt
August 2009
Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg begeistert Trunstadt

Volksfeststimmung herrschte trotz Sandkerwa und leichtem Nieselregen auf dem Trunstadter Schlossplatz: Rund 1500 Bürgerinnen und Bürger boten Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg einen begeisterten Empfang. Mit einer ebenso engagierten wie bejubelten Rede und einem Seidla Bier eröffnete der Minister, der zur Zeit auf Veranstaltungen in ganz Deutschland gefragt ist, den Bundestagswahlkampf in „seinem“ Wahlkreis Bamberg-Kulmbach. Zusammen mit seinem Bundestagskollegen, dem CSU-Kreisvorsitzenden Thomas Silberhorn warb zu Guttenberg für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern und eine optimistische Grundstimmung. Abschließend dankte Staatssekretärin Melanie Huml allen Helfern, allen voran dem CSU-Ortsvorsitzenden Horst Dippold, und rief die Anwesenden auf, bei der anstehenden Bundestagswahl mit ihrer Stimme die CSU und ihre Kandidaten im Bund zu stärken.
Auch unsere JU war natürlich mit dabei! Mit einheitlichen T-Shirts empfingen die Nachwuchs-CSU ihren „KT“. Der Bundestagslistenkandidat und stellvertretende JU Kreisvorsitzende Alexander Hummel nutzte die Gelegenheit, den Minister vor allem bei Themen der „jungen Generation“ wie z. B. Versorgung der ländlichen Gebiete mit Breitbandinternetan-schlüssen um seine Unterstützung zu bitten.




JU Bamberg-Land bestätigt Kreisvorsitzenden Mehlhorn im Amt
Hirschaid. / Lkr. Bamberg. Der Kreisverband der Jungen Union Bamberg-Land wird weiterhin von Kreisrat Markus M. Mehlhorn geführt. In seinem umfassenden Arbeitsbericht ging der JU-Chef auf zwei bewegte Jahre mit drei Wahlkämpfen ein.

Wichtigste Kernaussagen im Bericht des Vorsitzenden waren die breite inhaltliche Diskussion zu Sachthemen, die starke Präsenz in den Wahlkämpfen und das eigenständige Profil der JU, das manchmal auch zu Spannungen mit der Mutterpartei führen konnte. Dennoch oder gerade deswegen sei die JU gut in der CSU verankert, wie die jüngsten CSU-Kreisvorstandswahlen zeigten. Denn mit Stephan Czepluch, Alexander Hummel und Martina Trütschel sind wieder drei JU-Mitglieder in den CSU-Kreisvorstand gewählt wurden. Damit sei die JU zusammen mit dem JU-Kreisvorsitzenden Mehlhorn wieder mit vier Stimmen im CSU-Kreisvorstand vertreten, in dem bisher nur Mehlhorn und Hummel vertreten waren.
Die Sachpolitik der JU umfasste die Probleme des ländlichen Raums (mit einer Podiumsdiskussion mit Landrat Dr. Denzler) genauso wie die Problematik der niedrigen Organspendebereitschaft in Deutschland. Ein Thema, bei dem die JU Bamberg-Land sogar einen eigenen Antrag über die JU Bayern an den CSU-Parteitag einreichen konnte.
Zurückweisen konnte der JU-Chef die Kritik aus Reihen der CSU, dass die JU Bamberg-Land in den vergangenen und aktuellen Wahlkämpfen nicht aktiv gewesen sei. „Der Kreisverband Bamberg-Land hat sogar über die eigenen Grenzen hinaus die CSU-Wahlkampagne mitgestaltet, als im vergangenen Landtagswahlkampf Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Maxplatz in Bamberg zu Besuch war. Ein Punkt, den nur die wenigsten JU-Kreisverbände in ihrem Bericht nennen können. Auch die Unterschriftenaktionen vor den Werkstoren und an den Pendlerparkplätzen zeigt, dass die JU Bamberg-Land überaus aktiv war.“
Auch der neu gewählte CSU-Kreisvorsitzende Thomas Silberhorn MdB freute sich über eine aktive JU mit der er in den kommenden Jahren gut zusammenarbeiten möchte und mahnte die JU-Mitglieder auch im aktuellen Europawahlkampf nicht locker zu lassen: “Europa ist noch nicht in den Köpfen der Menschen präsent! Daran müssen wir noch arbeiten, denn nur wenn wir in Bayern eine hohe Wahlbeteiligung erhalten, können auch bayerische Interessen in Brüssel effektiv vertreten werden!“
Nach einer Aussprache, bei der Mehlhorn für die organisatorischen Leistungen wie zum Beispiel der Gründung von drei neuen Ortsverbänden Lob ausgesprochen wurde, aber auch kritisiert wurde, dass die JU oft zu undiplomatisch gegenüber der CSU auftrete, wurden folgende Vorstandsmitglieder gewählt:
Die Mitglieder des JU-Kreisvorstandes:
Vorsitzender: Markus M. Mehlhorn
Stellvertreter: Stephan Czepluch
Alexander Hummel
Martina Trütschel
Matthias Zürl
Schatzmeister: Tobias Linzmayer
Schriftführer: Johanna Nistler
Christine Ott
Beisitzer: Kathrin Hauer
Christoph Krug
Edda Leibach
Michael Lindner
Friedrich Schmittinger
Matthias Schneiderbanger
Daniel Seeberger
Thomas Söder
Mario Werner
Christian Wolf
April 2009
Daniel Schmitt neuer Vorsitzender der
Junge Union Viereth-Trunstadt
Bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Viereth-Trunstadt im Sportheim Trunstadt standen die Neuwahlen im Mittelpunkt. Doch zunächst freuten sich die JU'ler über die Nachricht, das ihre bisherige Vorsitzende Melanie Herbst Nachwuchs bekommen hat und gratulierten ihr und ihrem Mann zur Geburt ihres Sohnes Timo „Timo ist auch der Grund, warum sie nicht mehr für das Amt der Vorsitzenden zur Verfügung steht. Wofür wir aber als familienfreundlicher Verband vollstes Verständnis haben“, betonte der JU-Geschäftsführer Daniel Schmitt.
Die anschließenden Neuwahlen unter Leitung von JU Kreisvositzenden und Kreisrat Markus Mehlhorn und CSU Vorsitzendem Horst Dippold brachten folgendes Ergebnis: Als Vorsitzender wurde der bisherige Ortsgeschäftsführer Daniel Schmitt aus Trunstadt gewählt. Stellvertreter wurden Holger Birklein (Viereth), Tim Baum (Trunstadt) und Tobias Nüsslein (Viereth) vorgeschlagen und auch bestätigt. Als Schatzmeister fungiert Mario Zweier (Trunstadt), die Schriftführung übernimmt Manuel Wohlpart (Trunstadt). Zur Unterstützung der Vorstandschaft wurden Carolin Wohlpart (Trunstadt), Matthias Schmitt (Trunstadt) und die beiden vormaligen Vorsitzenden Melanie Herbst und Reiner Schmitt (Viereth) als Beisitzer gewählt.Die Kassenprüfung wird Alexander Schmitt (Viereth) und Andreas Nüsslein (Viereth) übernehmen.
Der neugewählte Ortsvorsitzende freute sich über die gut verlaufene Wahl und gab bekannt in nächster Zeit eine Vorstandssitzung einzuberufen und ein Programm für 2009 zusammenzustellen, da in diesem Jahr auch die Europa- und Bundestagswahl ansteht. Horst Dippold und Markus Mehlhorn bedankten sich in ihren Grußworten bei der gesamten Mannschaft und wünschten der neuen Vorstandschaft viel Erfolg.

Von Vorne links:
Carolin Wohlpart, JU Vorsitzender Daniel Schmitt, CSU Vorsitzender Horst Dippold, Kreisrat und Kreisvors. Markus Mehlhorn, Matthias Schmitt, Manuel Wohlpart, Mario Zweier
Von Hinten links:
Tobias Nüsslein, Holger Birklein, Reiner Schmitt, Tim Baum
März 2009
Junge Union Bamberg-Land
nominiert
Alexander Hummel als Bundestagskandidat |
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Lkr. Bamberg. / Burgebrach. Auf der jüngsten Zusammenkunft der JU in Grasmannsdorf bei Burgebrach nominierte die Junge Union auf Vorschlag des JU-Kreisvorsitzenden Markus M. Mehlhorn den Diplominformatiker Alexander Hummel als Zweitstimmenkandidat für die Bundestagswahl. Die Nominierung wird nicht nur durch die JU Oberfranken sondern auch vom JU Landesausschuss unterstützt.
Der CSU-Gemeinderat aus Pettstadt soll nach dem Wunsch der JU neben dem Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn für einen besonderen JU-Wahlkampf im kommenden Sommer sorgen. „Thomas Silberhorn als Direktkandidat und Alexander Hummel als Zweitstimmenkandidat sorgen dafür, dass der Bundeswahlkreis (BWK) Bamberg-Forchheim gut aufgestellt sein wird“, so JU-Chef Mehlhorn bei der Vorstellung seines Vorschlags. In seiner Heimatgemeinde Pettstadt sei Alexander Hummel nicht nur CSU-Gemeinderat sondern auch Vorsitzender des Freihand Schützenvereins, Sprecher der Pettstadter Ortsvereine und erfolgreicher Initiator einer DSL-Initiative, die für Pettstadt u. a. das schnelle Internet gebracht habe. Aber auch außerhalb der Gemeindegrenzen hinterlässt der 31-jährige seine Spuren, unter anderem als stellvertretender JU-Kreisvorsitzender, Vorsitzender der AK Internet der CSU Bamberg-Land oder als 2. Gauschützenmeister der Schützengaues Oberfranken West mit aktuell mehr als 12.000 Mitgliedern.
Beruflich setzt sich der Diplominformatiker als Mitarbeiter der Virtuellen Hochschule Bayerns (www.vhb.org) mit den Themen eLearning und Online-Studium für die Ausbildung vorwiegend junger Menschen ein.
Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Hummel bedankte sich für das Vertrauen, das in ihm von Seiten der JU entgegengebracht werde und versprach im kommenden Wahlkampf besonders junge Wählerschichten ansprechen zu wollen.
Die Kandidatur Hummels wurde durch den Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn mit angestoßen: Der Vorsitzende der BWK-Konferenz hatte in einer Sitzung Mitte Dezember vergangenen Jahres die BWK-Kreisverbände aufgefordert, sich Gedanken darüber zu machen, ob ein Zweitstimmenkandidat seinen eigenen Wahlkampf flankieren könne. Nach der offiziellen Bestätigung der Kandidatur durch den JU Bezirksvorstand am kommenden Montag, wird Hummel am 21. März in Erlangen auf dem CSU-Parteitag um eine gute Platzierung kämpfen.
03.01.2009
Hohlmeier will sich in und für Oberfranken durchsetzen
Die Straußtochter präsentierte sich und ihren Kurs für die Europawahl und stellte sich Fragen und Kritik der Jungen Union
KULMBACH
Am Samstagnachmittag trafen sich auf Einladung ihres Bezirksverbandes etwa 50 Vertreter der Jungen Union aus Oberfranken mit der CSU-Kandidatin für das Europaparlament Monika Hohlmeier im Achat-Hotel in Kulmbach. Sinn und Zweck dieses Treffens sei es, dass sich die JU und die Kandidatin besser kennen lernen und offene Fragen bezüglich des Europawahlkampfes und der Kandidatennominierung erörtert werden können, stellte die JU-Bezirksvorsitzende Kathrin Gwosdek aus Kronach zu Beginn fest: „Wir von der Jungen Union wollen mit Ihnen und nicht über Sie reden“.
Monika Hohlmeier nutzte die Gelegenheit, sich und ihre Wahlkampfziele vorzustellen. Sie sei vom CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg kurz vor Weihnachten mit der Anfrage überrascht worden, ob sie bereit sei, für Oberfranken bei den kommenden Europawahlen zu kandidieren und habe sofort zugesagt, da ihr diese Aufgabe besonders reizvoll erschien und sie sich auf Grund ihrer Mehrsprachigkeit und ihrer guten Kontakte in die Politik schon vor längerem Gedanken über eine mögliche Karriere auf europäische Ebene gemacht habe. Der CSU-Parteivorsitzende Horst Seehofer habe dies nicht von langer Hand geplant.
„85,6 % der Gesetze werden von Europa aus initiiert und basieren auf Vorgaben der EU, da kann es nicht sein, dass ein Land nur nachrangige Politiker nach Europa sendet, hier müssen sich fähige und engagierte Politiker um die Interessen Bayerns kümmern“, so die Straußtochter, die feststellte, dass nur in Oberfranken eine Kandidatur vakant war und sie sich durch ihre Vorstellung bei der Sitzung des CSU-Bezirksvorstandes gegen vier Mitbewerber aus der Region durchsetzen konnte. „Man hat mich einstimmig nominiert, und das nach einer mehr als zweieinhalbstündigen Debatte“, gab Hohlmeier zu bedenken. Sie habe auch niemals nach Platz eins auf der Wahlliste gestrebt und könne daher gar nicht verstehen, dass in den Medien ein angeblicher Konflikt zwischen ihr und dem Europaabgeordneten Markus Ferber herbeigeschrieben werde: „Ich mag den Markus Ferber und er mag mich, wir haben und hatten keinen Streit um den ersten Platz“.
Oberfranken sei für sie und ihre Familie schon seit jeher eine Gegend, die ihr besonders am Herzen liege, was sich auch in der engen Verbundenheit gerade der Lichtenfelser zu ihrer Familie zeige. „Mein Vater sagte immer, Bayern ist ein gesamtes Ganzes; die Altbayern halten zu mir, die Franken muss ich überzeugen und gewinnen“, dies werde auch sie versuchen, sie wolle sich in der Region durchsetzen und für Oberfranken einsetzen. „Ich sage von Anfang an, wenn ich mich hier engagiere, dann langfristig, Oberfranken soll kein Sprungbrett für mich zu einer anderen Ebene sein, ich werde mit meiner Familie in die Gegend von Lichtenfels ziehen, hier bleiben und mich auf Dauer für Oberfranken einsetzen“.
Eine wichtige Aufgabe sieht Hohlmeier darin, sich für den weiteren Verbleib von Teilen Oberfrankens in der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", kurz GA-Förderung, auch nach dem Jahr 2013 einzusetzen. „Die Weichen für eine Neuverteilung der Mittel werden aber schon ab 2010 gestellt“, gab sie zu bedenken, „nur die CSU arbeitet hier für Bayern, alle anderen Parteien haben nur wenige oder keine Vertreter im europäischen Parlament, die aus Bayern kommen und sich für den Freistaat einsetzen“. Der Wahlkampf solle deutlich machen, dass die CSU eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU ablehne und bei grundlegenden Fragen wie der nach einer europäischen Verfassung auf Volksabstimmungen als Mittel der Legitimation setze.
Monika Hohlmeier nahm sich nach ihrer Vorstellung mehrere Stunden Zeit, in einer von allen Seiten ruhig und sachlich geführten Diskussion die Fragen zu ihrer politischen Karriere, ihrer Kandidatur und ihrer plötzlich offenkundig gewordenen Liebe zu Oberfranken zu beantworten. Die Vertreter der Jungen Union teilten einhellig mit, dass sie die Art und Weise, in der die überaus schnelle und überraschende Nominierung der Kandidatin erfolgt sei, kritisch sehen. Diese Kritik gelte aber weniger Frau Holmeier selbst, als vielmehr den Umständen, unter denen diese unerwartet schnelle Entscheidung gefällt wurde. Markus Mehlhorn von der JU Bamberg-Land stellte dazu fest: „Rational sei die Aufstellung einer bekannten und im politischen Geschäft versierten Kandidatin wie Frau Hohlmeier vielleicht nachvollziehbar, emotional ist es für viele Oberfranken aber völlig unverständlich“. Zwar hielt einer der Nachwuchspolitiker „diese ganze Diskussion um Oberfranken und Oberbayern und die Streitereien zwischen diesen für ganz großen Käse“, doch gaben fast alle anderen Diskutanten zu bedenken, dass es ihnen zur Zeit sehr schwer falle, den oberfränkischen Bürgern und auch den eigenen JU- und CSU-Mitgliedern die Überraschungskandidatin aus Altbayern zu vermitteln.
Hohlmeier entgegnete, dass sie bereit sei, in jedem Orts- und Kreisverband von JU und CSU persönlich ihre Kandidatur und ihre politische Arbeit vor Ort zu diskutieren und somit direkt bei den Menschen Überzeugungsarbeit zu leisten. Zwar wurde angemahnt, dass die Zeit dafür wohl sehr knapp sei, doch der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel aus Wunsiedel erinnerte daran, dass auch er innerhalb weniger Monate und dazu noch als wenig bekannter Kandidat die Stimmungslage drehen und das Landtagsmandat gewinnen konnte, dies könne auch bei der Europawahl gelingen, sofern man sich rechtzeitig einige und alle an einem Strang zögen.
Der Bezirksgeschäftsführer der JU-Oberfranken Ronald Kaiser fragte, wie Frau Hohlmeier den kommenden Wahlkampf zu führen gedenke und wie man angesichts des nicht eben freudigen Echos in der eigenen Partei und Medien verfahren werde: „Sollen wir Sie ausblenden und nur auf Sachthemen setzen?“. Hohlmeier erwiderte, sie werde überall auftreten, wo sie Menschen erreichen könne, sie werde mit Sachdiskussisonen und auch emotional überzeugen und für den Wahlkampf gerne Vorschläge auch von Seiten der JU aufgreifen. Die Angriffe und aufgeregten Geschichten rund um ihre Person in den Medien würden bereits nachlassen, „der Wind dreht sich gerade“.
Markus Täuber von der JU Bayreuth-Land berichtete aus seiner Region, dass sich viele Mitglieder aus JU und CSU zu Wort gemeldet hätten, die erhebliche Zweifel daran hegten, dass Hohlmeier die richtige Kandidatin für Oberfranken sei. Auch Jochen Ulshöfer von der JU Hof warf einen kritischen Blick auf die Kandidatur, da es auch Oberfranken gebe, die durchaus das Zeug dazu hätten, ins Europaparlament einzuziehen. „Die CSU in Oberfranken hat bei der vergangenen Landtagswahl im Gegensatz zur CSU Oberbayern noch ziemlich gut abgeschnitten“, erinnerte Ulshöfer. Dies liess Hohlmeier so nicht gelten, zwar habe es außer ihr noch Kandidaten aus Oberfranken gegeben, doch diese hätten sich eben beim Bezirksvorstand nicht durchsetzen können.
Mehrfach wiesen die JUler darauf hin, dass ihnen in ihren Heimatgemeinden von Mitgliedern und Bürgern in den aktuellen politischen Diskussionen um die Kandidatur immer wieder die politischen Tiefpunkte und Affären der Monika Hohlmeier vorgehalten würden. Die Europakandidatin empfahl dazu, den Bericht des entsprechenden Landtagsuntersuchungsausschusses zu lesen, der sie in diesen Fragen entlastet habe.
Auf die Frage des Himmelkroner JU-Vorsitzenden Sebastian Herrmann, warum sich Frau Hohlmeier mit ihrer Kandidatur zwischen die neun allseits gelobten CSU-Europaabgeordneten dränge, die ja auch alle wieder zur Wahl anträten, antwortete die Straußtochter, dass durch ihre Nominierung eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit auf diese Wahl und auf Oberfranken gelenkt würde. „Diese Medienpräsenz soll uns helfen, eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erzielen, die unbedingt notwendig für einen Erfolg der CSU ist“. Hohlmeier zeigte sich überzeugt, die Kritiker in den kommenden Wochen von den positiven Effekten ihrer Kandidatur überzeugen zu können, sie scheue kein direktes Gespräch und werde gerne zeigen, dass sie mehr als andere für Oberfranken erreichen könne. Die JU-Bezirksvorsitzende Kathrin Gwosdek stellte zum Abschluss fest, dass dieses Gespräch nicht alle Vorbehalte ausräumen konnte, dass aber die offene und kritikfähige Haltung der Kandidatin ein positiver Einstieg in die kommenden Diskussionen mit Frau Hohlmeier sei.
15.09.2008
JU stellt Kandidaten vor
Lkr. Bamberg. / Hallstadt. Im Rahmen der Kreisversammlung der Jungen Union stellen sich die Kandidaten der CSU am Montag, den 15. September ab 20 Uhr im Maastümpfl in Hallstadt (Am Sportplatz 26) vor. „Mit Staatssekretärin Melanie Huml und JU-Bezirksvorsitzende Kathrin Gwosdek sind zwei von vier anwesenden Landtagskandidaten JU-Mitglieder, was beweist, dass die Junge Union und damit die junge Generation in Oberfranken bei der CSU gut aufgehoben ist“, zeigt sich JU-Chef Mehlhorn sehr zufrieden. Weitere Kandidaten, die sich vorstellen werden sind die FU-Vorsitzende Helga Geheeb und Landtagsabgeordneter Heinrich Rudrof. Für die Bezirkswahl stehen Bezirkstagspräsident Günther Denzler und Bezirksrat Siggi Stengel Rede und Antwort. Obwohl die JU-Kreisversammlung eine Veranstaltung für alle JU-Mitglieder ist, betont Mehlhorn, „dass alle interessierten Jugendlichen und junge Erwachsene zwischen 14 und 35 herzlich eingeladen sind, sich ein Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten der CSU zu machen.“
06.08.2008
Bereits über 200 Unterschriften – JU fordert Stärkung des ländlichen Raums
Lkr. Bamberg. Die Unterschriftensammlung der JU Bamberg-Land zur Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer war ein voller Erfolg.

JU-Kreisgeschäftsführerin Hanna El-Muhtaseb stellte als Ergebnis der Unterschriftsaktionen vom Montag fest, dass man am Pendlerparkplatz Hirschaid, beim Schichtwechsel bei der Firma Bosch (nur Werkteil 3) und vor der Edeka in Reckendorf bereits über 200 Unterschriften sammeln konnte. Weitere Aktionen dieser Art sind nun in den nächsten Wochen geplant und werden noch bekannt gegeben.
Nach den Gesprächen mit den Pendlern und diesen Erfahrungen lehnte JU-Kreisvorsitzender Markus M. Mehlhorn in diesem Zusammenhang den Vorschlag von Umweltbundesminister Sigmar Gabriel ab, in Zukunft die Pendlerpauschale nur noch bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern zu begrenzen. Allein am Pendlerparkplatz in Hirschaid habe die JU mehrere Pendler angetroffen, die eine Entfernung von deutlich mehr als 40 Kilometer zu ihrer Arbeit zurücklegen mussten. „Der Einwurf Gabriels, dass früher die Arbeitnehmer auch der Arbeit nachgezogen seien, ist Angesichts heutiger „Zwei-Verdiener-Familien“, der geforderten Flexibilität in der heutigen Arbeitswelt und dem erhöhten Mobilitätsdruck nicht zeitgemäß. Es ist eben ein Unterschied, ob man wie in den fünfziger Jahren „Ein-Verdiener-Familien“ hat oder wie zunehmend in unserem Jahrhundert es mit Familien zu tun hat, bei der auch die Frau arbeiten gehen möchte beziehungsweise muss –aber dies oft nur an einem anderen Ort möglich ist. Außerdem kann man von einer jungen Familie nicht alle paar Jahre erwarten, der Arbeit hinter her zu ziehen, weil der Arbeitsweg nach einem Arbeitsplatzwechsel sich um beispielsweise 30 Kilometer erhöht hat“ erklärte Mehlhorn seine Ablehnung gegenüber dem Vorschlag Gabriels und sieht sich darin in den Erfahrungen, die er in Gesprächen mit Pendlern während der Unterschriftenaktion gesammelt hat, bestätigt.
„Ziel muss es sein, dass die Bevölkerung des ländlichen Raums nicht benachteiligt werde, weil hier – anders als in Großstädten – der ÖPNV nicht in erforderlichem Maße wirtschaftlich ausgebaut werden kann!“

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